Die Konzeption der Albert-Schweitzer-Schule.
In die Förderschule aufgenommen und unterrichtet werden Schüler, bei denen besonderer Förderbedarf vorhanden ist. Die Schule ist in drei Stufen gegliedert: Unterstufe (Klasse 1-3) In der Planung ist auch eine 0 Klasse Pädagogischer Schwerpunkt ist Entwicklungsförderung Mittelstufe (Klasse 4-6) Pädagogischer Schwerpunkt ist Freiarbeit Oberstufe (Klasse 7-9) Pädagogischer Schwerpunkt ist Vorbereitung auf Beruf und Leben Die Zuordnung der Schüler in die einzelnen Klassen und Stufen ist nicht bindend altersabhängig; es wird auch nach Leistungs- und Verhaltensmerkmalen differenziert. Die Erziehungs-, Bildungs- und Unterrichtskonzeption der Albert-Schweitzer-Schule enthält bekannte Forderungen und Ziele, wie sie nicht nur für lernbehinderte Kinder und Jugendliche gelten. Sie orientieren sich an den Vorgaben der Bildungspläne und stellen die individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten der Schüler in den Mittelpunkt. Die Kinder sollen Kulturtechniken anwenden können, Arbeitstechniken und Arbeitsverhalten einüben, Entfaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten kennenlernen, Gruppenfähigkeit erwerben, eigene Stärken und Schwächen erfahren und damit umgehen können. Kindheiten verlaufen heute anders. Hier hat innerhalb der letzten Jahre ein grundlegender Wandel stattgefunden (Lebensraum/Spielraum, Einfluss der Medien, Ablösung oder Aufhebung mancher Werte, auch in Verbindung mit sozialen Strukturen). Dies führt zu umfassenden Einschränkungen bezüglich der Sozialisation wie auch zu Beeinträchtigungen der Bewegungsvielfalt. Die Folgen sind konzentrationsschwache und hypermotorische Kinder, die nicht still sitzen, nicht zuhören und sich nicht einordnen können. Misserfolgserlebnisse und schulische Schwierigkeiten nehmen zu. Viele unserer Schüler sind unkoordinierter in ihren Bewegungsabläufen, nehmen nur sehr schwer neue Bewegungsmuster in sich auf, so dass differenziertere "Hand"-lungen ungeschickt ausfallen. ![]() |
||